Mittwoch, 28.01.2026

Kropstädt (md/aw). In den frühen Morgenstunden des 25. Januar kam es im Wittenberger Ortsteil Kropstädt zu einem ausgedehnten Dachstuhlbrand. Aufgrund der rasanten Brandausbreitung wurde das Einsatzstichwort frühzeitig von „Feuer 3“ auf „Feuer 4 – Dachstuhlbrand“ erhöht.

Besonders herausfordernd gestalteten sich die Löscharbeiten durch die extremen Minusgrade. Diese erschwerten die Wasserversorgung erheblich. Dennoch gelang es den zuerst eintreffenden Einsatzkräften, zügig eine stabile Löschwasserversorgung aufzubauen – sowohl über Hydranten als auch über einen nahegelegenen privaten Schwimmteich. Diese Maßnahme erwies sich als entscheidend, da die in Vollbrand stehende Werkstatt drohte, auf ein angrenzendes Wohnhaus sowie eine Scheune überzugreifen.

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Dank des schnellen, koordinierten Vorgehens im Innen- und Außenangriff sowie dem Einsatz von Atemschutzgeräteträgern in insgesamt vier Einsatzabschnitten konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden. So blieb den Bewohnern und der umliegenden Bebauung größerer Schaden erspart.

Nach rund fünf Stunden intensiver Löscharbeiten hatten die insgesamt 67 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Abtsdorf/Labetz, Boßdorf, Euper, Jahmo, Kropstädt, Mochau/Thießen, Straach, Teuchel, Wüstemark, Zahna sowie der Hauptwache den Brand unter Kontrolle und konnten die Einsatzstelle an die zuständigen Stellen übergeben.

Neben den Feuerwehren waren auch der zuständige Abschnittsleiter, der Rettungsdienst, die Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) des Landkreises Wittenberg sowie die Polizei im Einsatz.

Foto: Feuerwehr Lutherstadt Wittenberg

Von Redaktion