Dienstag, 10.03.2026

Region (md/aw). Anlässlich des bundesweiten Tages der gesunden Ernährung am 7. März ruft die AOK Sachsen-Anhalt zu einer nachhaltigeren und klimafreundlicheren Ernährungsweise auf. Hintergrund ist eine forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse, nach der zwei Drittel der Menschen in Sachsen-Anhalt gern nachhaltiger essen würden – häufig aber nicht wissen, wie sie das im Alltag umsetzen können.

Foto: AOK

Nach Angaben von René Bethke, Leiter des Bereichs Gesundheitsmanagement bei der AOK Sachsen-Anhalt, hängen Ernährung und Klimaschutz eng zusammen. „Die Art und Weise, wie Lebensmittel produziert werden, spielt eine entscheidende Rolle“, sagt Bethke. Faktoren wie Herkunft, Transport, Verarbeitung und Verpackung beeinflussen die Klimabilanz von Lebensmitteln ebenso wie das Einkaufs- und Wegwerfverhalten der Verbraucher.

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Eine nachhaltigere Ernährung habe zudem gesundheitliche Vorteile. „Weniger Fleisch und Milchprodukte, dafür mehr regionales Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte – das kommt sowohl der Gesundheit als auch dem Klima zugute“, erklärt Bethke. Tierische Produkte verursachten im Vergleich deutlich höhere CO₂-Emissionen, da für ihre Herstellung große Mengen Futtermittel, Wasser und Anbauflächen benötigt werden. Saisonale und regionale Lebensmittel schneiden in der Klimabilanz meist besser ab.

Auch beim Einkauf könnten Verbraucherinnen und Verbraucher aktiv zum Klimaschutz beitragen. Die AOK empfiehlt, frische und möglichst unverarbeitete Lebensmittel zu bevorzugen und Verpackungen zu vermeiden, da deren Herstellung sowie Tiefkühlung zusätzliche Energie verbrauchen. Wer außerdem zu Fuß oder mit dem Fahrrad einkauft, fördere gleichzeitig die eigene Gesundheit und schone die Umwelt.

Hintergrund

Die AOK Sachsen-Anhalt betreut nach eigenen Angaben mehr als 850.000 Versicherte und rund 57.000 Arbeitgeber im Land. Mit einem Marktanteil von über 42 Prozent ist sie die größte regionale Krankenkasse in Sachsen-Anhalt.

Von Redaktion