Wittenberg (md/aw). Das Evangelische Krankenhaus Paul Gerhardt Stift in Wittenberg hat seine Ambulante Chemotherapie erweitert. Statt bisher sieben stehen Patientinnen und Patienten nun zwölf Behandlungsplätze zur Verfügung. Die neuen Räumlichkeiten wurden offiziell eingeweiht – und bereits am ersten Tag vollständig genutzt.

Mit der Erweiterung reagiert das Krankenhaus auf den steigenden Bedarf. Jede Woche erhalten in Wittenberg rund 50 bis 60 Menschen eine ambulante Chemotherapie. Während einige Patientinnen und Patienten täglich zur Behandlung kommen, erfolgt die Therapie bei anderen in größeren Abständen von bis zu vier Wochen – abhängig von der jeweiligen Erkrankung und dem Behandlungsplan. Die Dauer einer einzelnen Behandlung kann dabei zwischen zwei und sieben Stunden liegen.
Die Diagnose Krebs stellt für Betroffene oft einen tiefen Einschnitt im Leben dar. Neben einer modernen medizinischen Versorgung ist deshalb auch ein Umfeld wichtig, das Sicherheit und Vertrauen vermittelt. Die neuen Räume der Ambulanten Chemotherapie wurden modern gestaltet und in hellen, freundlichen Farben eingerichtet, um den oft langen Behandlungszeiten eine möglichst angenehme Atmosphäre zu geben.
Durch die zusätzlichen Plätze können Wartezeiten verkürzt und Therapien schneller begonnen werden. Für viele Patientinnen und Patienten bedeutet das, ihre Behandlung weiterhin wohnortnah und in vertrauter Umgebung erhalten zu können.
Finanziert wurde die Erweiterung aus Eigenmitteln des Krankenhauses. Damit investiert das Paul Gerhardt Stift nicht nur in zusätzliche Räume und technische Ausstattung, sondern auch in bessere Bedingungen für Menschen in einer besonders schwierigen Lebensphase.

