Coswig/Zieko (md). Auf seiner Reise von Alaska nach Feuerland absolvierte der Weltenradler Thomas Meixner 41.000 Kilometer. Über seine Erlebnisse berichtet er in einer Live-Dia-Show am 16. März um 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Zieko.
Im Mai des Jahres 2013 landete der Weltenradler mit seinem neuen Expeditionsrad in Alaska. Sein Weg führte ihn zunächst nach Norden – in die Arktis, wo er die Stadt Inuvik besuchte. Von dort reiste er nach Süden, durch das Yukon Territorium auf dem Alaska Highway, durch British Columbia bis nach Vancouver am Pazifik. Die Räder rollten weiter in den Osten dieses riesigen Landes. Am Sankt Lorenz Strom empfing ihn der „Indian Summer“, der kanadische Herbst, mit seiner spektakulären Farbenpracht. Dann kam die USA an die Reihe. Östlich des Mississippis, den Winter im Nacken, freute er sich auf den Süden, erreichte New Orleans und schließlich Florida.
Nach einem kurzen Besuch bei den Majas auf Yukatan fuhr er 2.000 km auf der Ausnahmeinsel Kuba. Hier waren die Menschen trotz der einfachen Lebensverhältnisse besonders freundlich und aufgeschlossen. In Südamerika war Caracas die erste Station. Die Hitze in Venezuela, der feuchte Dschungel im Amazonas, die dünne Luft in Bolivien, all das wurde mit viel Kraft und Schweiß gemeistert. Höhepunkt seiner Reise war die Besteigung des Illimani; der 6.439 Meter hohe Berg ragt vor den Toren der bolivianischen Hauptstadt La Paz in den Himmel. Auf dem Gipfel stand er schließlich alleine.
Es folgten die Länder Argentinien, Paraguay, Uruguay und Chile. Ein Höhepunkt war schließlich das stürmische Patagonien, hier hielt sich Thomas Meixner relativ lange auf. Er kämpfte sich durch die Einsamkeit der flachen argentinischen Steppe und kam dann in der südlichsten Stadt unseres Planeten, in Ushuaia, an. Von hier radelte er wieder nach Norden, besuchte etliche Nationalparks in den südlichen Anden und hatte dann, nach 20 langen Monaten und 41.000 Kilometern die Hauptstadt Chiles, Santiago, erreicht.

